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HPA-Waffen Engines im Vergleich:

Finde die perfekte Engine für dein Airsoft-Erlebnis

Du möchtest die optimale HPA-Engine für deine Airsoft-Waffe finden? Dann bist du hier genau richtig! Wir vergleichen für dich die vier beliebtesten und leistungsstärksten Modelle: Wolverine, F2, Wolf und D2. Egal, ob du gerade erst ins Hobby einsteigst oder bereits erfahrener Spieler bist – mit diesen Informationen findest du garantiert die passende Engine für deinen Spielstil.

Wolverine Inferno Gen2: Der Einsteiger-Klassiker

Jeder Airsoft-Einsteiger wird, noch bevor sein erstes Spiel beendet ist, den Namen Wolverine oder MTW gehört haben. Spätestens dann, nachdem er sich erkundigt hat, wie ihn jemand aus solcher Distanz holen konnte. Die Wolverine Inferno Gen2 ist wohl die am häufigsten vertretene Engine auf den deutschen Spielfeldern. Dies hat zum einen damit zu tun, dass fast jede MTW eine solche in ihrem Inneren versteckt, zum anderen damit, dass sie die Spitze der Single-Solenoid-Engines anführt. Als Hybrid-Engine kombiniert sie alle positiven Eigenschaften sowohl von Closed- als auch von Open-Bolt-Systemen. Dadurch erreicht sie eine einwandfreie Präzision.

Der Leistungsbereich von 60–140 PSI lässt die Wolverine von CQB bis Woodland optimal performen. 0,5-Joule- oder DMR-Werte sind leider nicht, beziehungsweise nur unter besonderen Bedingungen, zu erreichen. Was die Lufteffizienz angeht, ist die Wolverine wie in allen anderen Sparten der Anführer der Single-Solenoid-Engines, wenn auch nur knapp hinter Dual-Solenoids wie F2 oder D2.

Unsere Empfehlung? Ganz klar eine Top-Einsteigerwaffe in diesem Bereich. Ihr könnt bei einer MTW oder einer „powered by Wolverine“-Knifte einfach nichts verkehrt machen. Sie performt einwandfrei, ist wartungsarm und nahezu überall einsetzbar. Wer nicht ausschließlich im DMR-Bereich spielen möchte oder individuelle Einstellbarkeit sucht, ist mit der Wolverine immer auf der sicheren Seite.

Bei uns findet ihr die Wolverine in klassischen Daniel Defense MK18, in unserer SAC-AR-Reihe, aber auch in DMR-Builds, AKs und MP5s.

Wolf: Die Kraftmaschine für maximale Leistung

Die Wolf Engine ist zweifellos eine Innovation im Bereich HPA. Doch besonders die Kraft, die sie mitbringt, ist einzigartig unter elektropneumatischen Engines. So sind Werte von über 3 Joule problemlos erreichbar. Trotz ihrer brachialen Gewalt ist die Wolf vermutlich die leiseste Engine auf dem Markt. Durch einen Elektromagneten, der die Nozzlebewegung steuert, ist sie außerdem die lufteffizienteste HPA-Engine.

Unter diesem Link könnt ihr eure Schussanzahl pro Flasche leicht ausrechnen lassen. Schnell werdet ihr feststellen, dass hier problemlos die doppelten bis dreifachen Werte gegenüber allen anderen Single- oder Dual-Solenoids erreicht werden.

Ein PSI-Bereich von 0–230 PSI ermöglicht es, BBs um einige Meter zu „werfen“ oder auf lange Distanz aus der hintersten Linie mit brachialer Durchschlagskraft ins Ziel zu bringen. 0,5er-Event? Kein Problem – runterreguliert und los geht’s. CQB? Aber natürlich, ein Stück weiter rauf und der Häuserkampf kann beginnen. Woodland? Checkt die Joulebegrenzung, regelt, jagt! Mal Lust auf Semi-Auto-Sniper aka DMR? Dann los: Scope rauf und Leistung hoch.

Mit der Wolf könnt ihr jeden Bereich dominieren. Hervorheben würden wir für die Wolf jedoch ganz klar Spielfelder, die ihre Leistung nicht allzu sehr einschränken und auch mal Schüsse auf Reichweite ermöglichen. Woodland – egal ob im Sturm oder als DMR-Schütze in der letzten Reihe – da sehen wir sie zu Hause. Da sie sehr wartungsarm und resistent ist, ist sie auch auf sehr staubigen und dreckigen Feldern gut nutzbar.

Verbaut findet ihr die Wolf daher in unseren 10"- und 13–14"-Waffen. 10" noch agil genug für CQB und bestens als Sturmgewehr nutzbar, aber auch 13–14", um Sturmgewehr/DMR abzudecken. Sowohl unsere SAC-WOLF-Reihe in CNC-gefrästen Aluminium-Bodys als auch unsere Daniel Defense SAC-Bodys geben, bestückt mit der Wolf, die hochwertigsten Waffen ab, die ihr euch nur wünschen könnt.

F2: Der Allrounder für Individualisten

Die F2 ist ein sehr guter Allrounder unter den Engines. Als Dual-Solenoid-Engine lässt sie sich sehr fein und individuell einstellen. Sie ist äußerst lufteffizient und zuverlässig. Sie kann zwischen 45 und 145 PSI reguliert werden. Das reicht für CQB- bis DMR-Builds einwandfrei aus. Für den Betrieb unter 0,5 J wird jedoch ein sehr kurzer Lauf benötigt.

Eine weitere Besonderheit der F2 ist ihr Trigger-Board. Der darauf verbaute mechanische Schalter lässt sich sehr gut auf einen Hair-Trigger einstellen. Dies macht das Trigger-Board vor allem im Speedsoft-Bereich extrem beliebt. Auch der Sound hebt sich unter den verschiedenen Engines hervor: Die F2 hat einen sehr knackigen Sound. Dieser lässt sich natürlich durch Attachments beeinflussen.

Die F2 würden wir für schnellere und aggressivere Spielweisen empfehlen, vor allem wegen ihrer empfindlichen Einstellungsmöglichkeiten und schnellen Resonanz. Dies macht sie zum Beispiel ideal, um rasant zu peeken. Auch ein taktischer Vormarsch mit schnellen, gezielten Schüssen auf aufblitzende Gegner sind eine Spezialität der F2.

Aufgrund dieser Einordnung findet ihr die F2 bei uns hauptsächlich in Sturmgewehren. So ist sie in unseren Daniel Defense SACs sowie in den ultrarobusten SAC-F2-Modellen aus gefrästem Aluminium zu finden. Auch in den bald bei uns erhältlichen Monk Oravle Speedsoft Guns wird sie das Herzstück bilden.

Storm: Der preiswerte Einstieg in die HPA-Welt

In Zusammenarbeit mit Lancer und um den HPA-Markt von unten aufzurollen, wurde die Storm Engine entwickelt. Was entstehen sollte, war eine einsteigerfreundliche Engine, die in Sachen Leistung keine Abstriche macht. Dass HPA nicht teuer sein muss, um zu performen, zeigt die Storm in allen Bereichen. Trotz ihrer kleinen Bauform steckt einiges an Leistung in dieser kleinen Engine. Leistungen bis 2 Joule bei 0,25 g BBs sind kein Problem. Triggerboard und FCU sind ähnlich der Wolverine- und Polarstar-Varianten und sehr zuverlässig. Der verbaute Mikroschalter arbeitet sehr gut und präzise und lässt sich fein einstellen, wodurch auch ein Hairtrigger kein Problem darstellt.

Eingebaut wird dieses Herzstück in verschiedenste Lancer-Modelle. So ist sie bisher in der klassischen MK18 als auch in der etwas längeren Blazer zu finden. Der breit gefächerte PSI-Bereich von 70–140 PSI ermöglicht sowohl im CQB-Bereich als auch als Sturmgewehr oder gar DMR den Einsatz. Schussreichweiten von ± 70 m sind kein Problem und durchaus zu erreichen. Das vereint in einer Waffe zu gerade einmal um die 500 € ist eine Kampfansage.

In den „powered by Storm“-Waffen wird man vergebens nach Namen wie Maxx suchen. Aber das benötigt sie auch nicht. Auch wenn hier beispielsweise die Standard-Hop-Up-Kammer verbaut ist, so wurden hier etliche kleine Modifikationen vorgenommen, um die Präzision auf das Maximum zu steigern.

Für wen ist diese Waffe nun am besten geeignet? Ganz klar bewegen wir uns hier im Einsteigerbereich, was HPA angeht. Die günstigste erhältliche HPA wird für euch ein grundsolides Investment darstellen und im Bereich CQB als auch Woodland nicht enttäuschen. Was diese Waffe erreicht, vermag keine SAEG in gleicher Preisklasse.

D2: Hightech und Komfort mit Bluetooth

Gate hat mit der Pulsar D2 ein Flaggschiff mit zwei Solenoids und Gate Titan im Nacken ins Spiel gebracht, das sich nicht hinter Größen wie Wolverine oder F2 verstecken muss. Wo Pulsar S, H und sogar Pulsar D1 noch vereinzelt Schwierigkeiten hatten, lässt die D2 keine Wünsche mehr offen. 0,5 Joule ist nun ohne mechanischen Umbau möglich, die Lufteffizienz wurde nochmals verbessert und die Leistung reiht sich knapp über der Wolverine neben der F2 ein.

Generell ist die D2 sehr nahe verwandt mit der F2. Der größte Unterschied ist zweifellos die Ansteuerung. Die F2 kommt mit FCU und mechanischem Triggersensor daher, die D2 mit Gate Titan Bluetooth. Ja, genau, richtig gehört! Wir haben ein BT-Titan und können somit alle Einstellungen gemütlich mit dem Handy durchführen.

Ideal ist dies auch für Anfänger im Bereich weiterführender Engines geeignet. Sprich: Wer von Standard-Single-Solenoids umsteigen möchte, ist hier, was die Einstellmöglichkeiten angeht, sehr gut aufgehoben, um zu lernen. Aber auch Fortgeschrittene werden mit den nahezu grenzenlosen Möglichkeiten ihren Spaß haben und sich daran erfreuen, wie einfach das mit dem Smartphone geht.

Der Leistungsbereich von 60–140 PSI muss nicht abschreckend sein. 0,5 J bis weit über 3 J sind mit der D2 möglich! Bei der D2 liegt unsere Empfehlung besonders bei denjenigen, welche den Bluetooth-Komfort möchten. Da sie von 0,5 über CQB bis hin zu Woodland fantastische Dienste leistet, müssen wir hier keine Begrenzung nennen. Umsteiger von SAEG (mit Titan) und Neueinsteiger im Bereich HPA können anstelle einer Wolverine auch mit der D2 problemlos einsteigen und von der leichten Bluetooth-Einstellbarkeit Gebrauch machen.

Fazit: Welche Engine passt zu dir?

Ob Wolverine Inferno Gen2, PolarStar F2, Wolf Engine oder Gate Pulsar D2 – alle vorgestellten HPA-Engines haben ihre ganz eigenen Stärken und Einsatzbereiche. Die Wolverine überzeugt als zuverlässiger, wartungsarmer Allrounder und ist besonders für Einsteiger eine sichere Wahl. Die F2 richtet sich mit ihrer extrem feinen Einstellbarkeit, schnellen Reaktion und dem markanten Sound klar an aggressive, dynamische Spielstile. Die Wolf Engine setzt Maßstäbe in Sachen Leistung, Laufruhe und Lufteffizienz und fühlt sich vor allem auf offenen Spielfeldern und in leistungsstärkeren Setups zu Hause. Mit der Pulsar D2 wiederum verbindet Gate moderne Bluetooth-Technologie mit hoher Performance und macht komplexe Einstellungen so einfach wie nie zuvor – ideal für Umsteiger und technikaffine Spieler.

Am Ende entscheidet nicht die „beste“ Engine, sondern die passende für den eigenen Spielstil, das bevorzugte Spielfeld und die persönlichen Anforderungen. Eines haben jedoch alle gemeinsam: Sie liefern kompromisslose Performance, hohe Zuverlässigkeit und zeigen eindrucksvoll, welches Niveau moderne HPA-Systeme inzwischen erreicht haben.